Raiffeisen-Lagerhaus Weinviertel Ost investiert 6,87 Millionen Euro in die Region

Genossenschaft setzt trotz herausfordernder Rahmenbedingungen auf Stabilität, Zusammenhalt und regionale Weiterentwicklung

31.08.2026

Mehrere Menschen nebeneinander
Im Bild vlnr: Geschäftsfeldleiter Energie der RWA Oliver Eisenhöld, GF Reinhard Thürr, GF Dir. Ing. Alfred Hiller, Generaldirektor der Raiffeisen Holding NÖ-Wien und RLB NÖ-Wien Dr. Martin Hauer, Obmann-Stv. Herbert Bartosch, Obmann ÖR Ing. Adolf Mechtler, Aufsichtsratsvorsitzender Ernst Fradinger, LAbg. Manfred Schulz, Revisor Franz Wagner MSc (c) Lagerhaus Weinviertel Ost

Das Raiffeisen-Lagerhaus Weinviertel Ost blickte bei seiner ordentlichen Generalversammlung in Staatz-Kautendorf auf das Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen investierte die Genossenschaft 6,87 Millionen Euro in die Weiterentwicklung ihrer Standorte und Angebote. Mit einer Eigenkapitalquote von 40 Prozent verfügt das Unternehmen weiterhin über eine solide wirtschaftliche Basis.

 

Zahlreiche Delegierte, Mitglieder und Ehrengäste folgten der Einladung zur Generalversammlung. Obmann Adolf Mechtler berichtete über die Entwicklung der Genossenschaft und die wichtigsten Projekte des vergangenen Geschäftsjahres. Zu den Investitionsschwerpunkten zählten die Aufstockung der Beteiligung an der RWA-Genossenschaft, ein neuer Lagerplatz für die Agrarfiliale Zwingendorf, die Erweiterung der Tankstelle Zistersdorf um eine Waschstraße und eine Lanzenwäsche sowie die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware (SAP). Weitere Investitionen flossen in den Fuhrpark, ein neues Glashaus im Haus- und Gartenmarkt Laa an der Thaya und einen Pfandflaschenautomaten im Haus- und Gartenmarkt Mistelbach.

„Gerade in einem herausfordernden Umfeld zeigt sich, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb unserer Genossenschaft ist. Die enge Zusammenarbeit zwischen Mitgliedern, Funktionärinnen und Funktionären, Mitarbeitenden und Geschäftsführung bildet die Grundlage dafür, dass wir unsere Standorte weiterentwickeln und ein verlässlicher Partner für die Landwirtschaft in der Region bleiben können“, betonte Mechtler.

 

Solide wirtschaftliche Basis

Die Geschäftsführer Alfred Hiller und Reinhard Thürr präsentierten die Bilanz- und Ergebniszahlen des Raiffeisen-Lagerhauses Weinviertel Ost und des Tochterunternehmens Agro Morava. Trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten im Vergleich zum Vorjahr Ergebnisverbesserungen erzielt werden. Die Eigenkapitalquote von 40 Prozent unterstreicht die stabile wirtschaftliche Basis der Genossenschaft.

Franz Wagner vom Raiffeisen-Revisionsverband Niederösterreich Wien stellte die wirtschaftlichen Kennzahlen für 2025 vor und bestätigte ein ordnungsgemäß geführtes Geschäftsjahr ohne Auffälligkeiten. Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen wurden Teile des Aufsichtsrats sowie des Vorstands einstimmig wiedergewählt.

 

Aktuelle Entwicklungen in Energie und Wirtschaft

In zwei Gastreferaten erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in aktuelle wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen. Oliver Eisenhöld, Geschäftsfeldleiter Energie der RWA, erläuterte die Auswirkungen des Iran-Konflikts und der angespannten Situation rund um die Straße von Hormus auf die Energiemärkte. Zudem ging er auf die aktuelle Lage am österreichischen Markt und die veränderte Bedeutung alternativer Treibstoffe ein.

 

Dr. Martin Hauer, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, hob die Stabilität und den Zusammenhalt innerhalb der Raiffeisen-Familie hervor. Die aktuellen Herausforderungen würden gemeinsam im Verbund angenommen und bewältigt.

Im Anschluss ehrte Hauer langjährige Funktionärinnen und Funktionäre des Raiffeisen-Lagerhauses Weinviertel Ost. Auch des kürzlich verstorbenen Obmann-Stellvertreters Josef Weiß wurde im Rahmen der Generalversammlung gedacht.

 

Gemeinsam für die Region

Die Generalversammlung unterstrich die feste Verankerung des Raiffeisen-Lagerhauses Weinviertel Ost in der Region. Auch künftig will die Genossenschaft gemeinsam mit ihren Mitgliedern, Funktionärinnen und Funktionären sowie Mitarbeitenden die Bedürfnisse der regionalen Landwirtschaft in den Mittelpunkt stellen und ihre Rolle als verlässlicher Partner weiter stärken.

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