Lagerhaus Zwettl eröffnet Getreidehalle in Waldhausen

Investition in moderne Infrastruktur

18.06.2026

Projektleiter Franz Frank, Geschäftsführer Wolfgang Häusler, Obmann Erich Fuchs, Filialleiter Ewald Edelmaier (alle Lagerhaus), Bürgermeister Christian Seper (Marktgemeinde Waldhausen), Spartenleiter Thomas Weissinger, Geschäftsführer Wolfgang Gwiß (beide Lagerhaus), © Raiffeisen-Lagerhaus Zwettl

Mit einer neuen Getreidehalle und modernisierter Infrastruktur investiert das Lagerhaus Zwettl in den Standort Waldhausen. Zahlreiche Gäste nutzten die Eröffnung, um sich über die neue Anlage und den Ablauf der Ernte 2026 zu informieren.

Das Projekt ist Teil einer strategischen Weiterentwicklung. Die Getreideübernahme wird künftig auf fünf leistungsfähige Standorte konzentriert, um bessere Abläufe und moderne Strukturen zu schaffen. Waldhausen zählt dabei zu diesen Kompetenzzentren.
Im Jahr 2025 wurden am Standort rund 2.690 Tonnen Getreide übernommen. Gleichzeitig musste ein erheblicher Teil während der Ernte direkt abtransportiert werden – rund 900 Tonnen nach Pischelsdorf und 1.790 Tonnen nach Zwettl.
Mit dem Ausbau wurde die Infrastruktur deutlich verbessert. Errichtet wurde eine neue Lagerhalle mit rund 1.200 Tonnen Kapazität, zusätzlich wurde eine bestehende Halle mit etwa 1.000 Tonnen Lagerraum saniert.
Die Anlage verfügt über eine neue Brückenwaage mit Leitstelle sowie eine automatische Musternahme. Darüber hinaus sorgen Lüftungs- und Kühltechnik für eine qualitätsgesicherte Lagerung des Getreides. Damit ist eine schnelle und verlässliche Übernahme möglich.
Für die Ernte 2026 wurden die Abläufe neu organisiert. Die Anlieferung erfolgt über eine klare Wegeführung mit Verwiegung und Bemusterung. Übernommen werden Roggen, Gerste, Hafer, Triticale und Weizen, Voraussetzung ist eine trockene Ware mit weniger als 14,5 Prozent Feuchtigkeit.
Die Bauarbeiten wurden großteils vom MeisterCenter des Lagerhauses Zwettl umgesetzt. Die Bauzeit erstreckte sich von Jänner bis Juni 2026, die Investition beträgt rund 690.000 Euro.
Obmann Erich Fuchs betonte den Nutzen für die Region:
„Die Investition stärkt den Standort und schafft bessere Bedingungen für unsere Landwirte. Entscheidend ist, dass die Anlage gut genutzt wird.“

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