Junge Landwirtschaft zu Gast: EDUCA Modul zum Thema „Moderne Interessensvertretung“ fand bei der RWA statt

Praxisnahe Einblicke in Lobbying, Agrarpolitik und Kommunikation

08.06.2026

Die RWA Raiffeisen Ware Austria war am 8. und 9. Mai Gastgeber des achten Moduls des EDUCA Ausbildungsprogramms der Jungen Landwirtschaft Österreich. Rund 26 Teilnehmer:innen aus Landwirtschaft, Politik und Bildung kamen am RWA Campus in  Korneuburg zusammen, um sich intensiv mit moderner Interessensvertretung, agrarpolitischen Zusammenhängen und Persönlichkeitsentwicklung auseinanderzusetzen.

Als langjähriger Partner der Jungen Landwirtschaft unterstützt die RWA das EDUCA-Ausbildungsprogramm, das junge Menschen mit engem Bezug zur Landwirtschaft auf zukünftige Führungs- und Gestaltungsaufgaben vorbereitet. Mit der Durchführung des Moduls bei der RWA wurde zugleich die Bedeutung von Vernetzung, Wissenstransfer und praxisnaher Ausbildung unterstrichen.

Austausch und Einblicke in die RWA

RWA-Vorstandsmitglied Christoph Metzker lieferte aktuelle Einblicke in die Entwicklungen und Herausforderungen der Agrarwirtschaft. Im Rahmen einer Campus Tour erhielten die Teilnehmenden zudem Einblicke in zentrale Bereiche wie Saatgutproduktion und Lagerführung.

„Programme wie EDUCA sind enorm wertvoll, weil hier Netzwerke entstehen, die oft über viele Jahre bestehen bleiben. Ich habe selbst an einem der ersten EDUCA-Programme teilgenommen und treffe noch heute regelmäßig auf Menschen von damals – beruflich wie persönlich. Genau diese Verbindungen und der gegenseitige Austausch sind für die Weiterentwicklung unserer Branche unglaublich wichtig“, betonte Christoph Metzker.

Auch seitens der Jungen Landwirtschaft wurde die langjährige Zusammenarbeit hervorgehoben. „Der Besuch bei der RWA ist mittlerweile ein fixer Bestandteil unseres EDUCA-Programms. Besonders der direkte Austausch und die Einblicke am Campus bieten unseren Teilnehmer:innen wertvolle Perspektiven auf ein etabliertes Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft. Umso mehr schätzen wir diese starke Partnerschaft“, so Anita Sturm-Leithner, Geschäftsführerin der Jungen Landwirtschaft Österreich.

Expert:innen referieren zum Thema Moderne Interessensvertretung

Im Mittelpunkt des Moduls stand die Frage, wie moderne Interessensvertretung funktioniert und welchen Einfluss politische sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen auf die Landwirtschaft haben. Dabei beleuchtete Robert Pichler, Leiter der Abteilung Wirtschafts-, Agrar- und Europafragen des Österreichischen Raiffeisenverbands, die Rolle professioneller Interessenvertretung und betonte, wie wichtig der konstruktive Dialog zwischen Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft geworden ist.

Irene Neumann-Hartberger, Bundesbäuerin und Abgeordnete zum Nationalrat, sprach über ihren Weg in die Interessenvertretung und Politik sowie über Herausforderungen in öffentlichen Funktionen. Ergänzend vermittelte Unternehmens- und Marketingberater Wolfgang Lusak den Teilnehmenden Methoden und Instrumente moderner Lobbying- und Kommunikationsarbeit.

Starke Partnerschaft für die Zukunft des ländlichen Raums

Das Netzwerktreffen „Jugend am Land“ rundete das Modul ab und bot zusätzlichen Raum für Austausch und Vernetzung.

Mit der Unterstützung des EDUCA-Programms unterstreicht die RWA ihre Rolle als langjähriger Partner der jungen Agrar-Generation und setzt ein klares Zeichen für die Förderung von Nachwuchs und Zukunftskompetenz im ländlichen Raum.

EDUCA auf RWA-Besuch
(vlnr): Elisabeth Leitner-Dietmaier (RWA), Vorstandsmitglied Christoph Metzker (RWA), Geschäftsführerin Anita Sturm-Leithner (Junge Landwirtschaft), © Junge Landwirtschaft/Sturm-Leithner

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