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(Wien, am 17.5.2011 RWA AG) Die österreichischen Lagerhäuser konnten ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,8% auf 4,2 Mrd. Euro steigern. Mit einer Investitionssumme von rund 135 Millionen Euro haben die Lagerhäuser auch 2010 kräftig in den Ausbau ihrer Standorte investiert. Ebenso erfreulich entwickelte sich die RWA Raiffeisen Ware Austria, das Großhandels- und Dienstleistungsunternehmen der Lagerhäuser: Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 10,5% auf 2,0 Mrd. Euro. Die RWA erwirtschaftete ein operatives Ergebnis vor Steuern von 30,7 Mio. Euro (2009: 27,1 Mio. EUR) und steigerte die Eigenkapitalquote auf 44%.
„Die gute Entwicklung 2010 war im Wesentlichen von drei Faktoren geprägt: der Bewältigung der extremen Marktkonstellationen im Agrarhandel, dem fortgesetzten Wachstum im Baustoff- und Baumarktgeschäft und der erneut sehr guten Entwicklung unserer Beteiligungen“, fasst GD Mag. Klaus Buchleitner, Vorstandsvorsitzender der RWA Raiffeisen Ware Austria, die wirtschaftliche Entwicklung von RWA und Lagerhäusern zusammen.
„Im Agrargeschäft haben wir 2010 die enorme Volatilität des neuen Agrarumfeldes komprimiert erlebt: Das erste Halbjahr mit seiner depressiven Preissituation, das zweite Halbjahr mit dem kurzfristig raschen Preisanstieg“, erläutert Buchleitner. Beide Phasen stellten äußerst hohe Ansprüche an Vermarktungsstrategie und Risikomanagement der RWA und Lagerhäuser.
Weiteres Wachstum verzeichneten der Baustoffhandel und das Baumarktgeschäft von RWA und Lagerhäusern. In den vergangenen zehn Jahren konnten die Lagerhäuser in diesen Bereichen jährlich um mehr als drei Prozent wachsen. „Das zeigt, wie richtig die Neuausrichtung des Baustoffhandels und der Baumärkte war. Das Potenzial für unsere einzigartige Positionierung in Österreich ist weiterhin groß. Wachstum sowie Innovation haben Priorität in diesem Geschäftsfeld“, so Buchleitner.

